Im Anschluss an die bejubelte gestrige Vorstellung von "Arabella" * unter der Leitung von GMD Franz Welser-Möst und mit Emily Magee in der Titelpartie, Tomasz Konieczny als Mandryka, Genia Kühmeier als Zdenka, Michael Schade als Matteo * wurde auf offener Bühne die Ehrenmitgliedschaft der Wiener Staatsoper an das Staatsopernorchester bzw. die Wiener Philharmoniker verliehen.
Vom Publikum heftig akklamiert wurde das Orchester, als es nach der Vorstellung zum Applaus auf der Bühne erschien. In seiner Ansprache beschrieb Staatsoperndirektor Dominique Meyer den Einsatz und die Leistung der künstlerischen, technischen und administrativen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Wiener Staatsoper und fügte hinzu: "Ich glaube aber, das Herz dieses Hauses schlägt im Orchestergraben." Erstmals in der Geschichte des Hauses wurde keine Künstlerpersönlichkeit auf Lebenszeit, sondern ein ganzes Kollektiv mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet: "Mit dem Orchester haben wir nun ein ewiges Ehrenmitglied, weil die Wiener Philharmoniker und die Wiener Staatsoper unsterblich sind", so Staatsoperndirektor Dominique Meyer. Die Bundesministerin für Unterricht, Kunst und Kultur, Dr. Claudia Schmied, betonte, sie sei mit großer Freude dem Vorschlag von Direktor Meyer gefolgt, dem Staatsopernorchester bzw. den Wiener Philharmonikern die Ehrenmitgliedschaft zu verleihen: "Seit Eröffnung des Opernhauses am Ring im Jahr 1869 sind die Wiener Philharmoniker die musikalische Seele des Hauses. Der unvergleichliche Klang dieses Weltorchesters trägt seit jeher und an rund 300 Vorstellungen pro Saison maßgeblich zur international herausragenden Stellung unserer Wiener Staatsoper bei. Mitihrem Wirken sind die Wiener Philharmoniker Vorbild für zahlreiche junge Musikerinnen und Musiker, ihre Arbeit vermag es, Menschen zu berühren und für klassische Musik zu begeistern." In ihren Dankesworten lobten der Betriebsrat und Kontrabassist Michael Bladerer * als Vertreter desStaatsopernorchesters * und Philharmoniker-Vorstand Prof. Dr. Clemens Hellsberg die hervorragende Zusammenarbeit zwischen dem Orchester und der Staatsoperndirektion und beschrieben die Vorteile der Personalunion von Staatsopernorchester und Wiener Philharmonikern: "Die auf demKonzertpodium erarbeitete Orchesterqualität kommt der Oper zugute und umgekehrt beeinflusst die permanente Konfrontation mit der Opernliteratur und dem natürlichsten "Instrument", der Vox humana, maßgeblich die Musizierweise der Wiener Philharmoniker", so Dr. Clemens Hellsberg. Michael Bladerer betonte: "Die Symbiose ist eine Win-Win-Situation für alle", und dankte dem Publikum für die Treue und Liebe zum Haus und zum Orchester.
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